Wie funktioniert ein Gewächshaus: Die Vorteile eines Gewächshauses

Ein eigenes Gewächshaus zu besitzen ist für Liebhaber von Pflanzen, Blumen, Vegetationen und anderen schmückenden Pflanzen womöglich ein Traum, der in Erfüllung geht.

Ein Gewächshaus oder rein Wintergarten ist ein Gebäude, in dem sich Pflanzen entwickeln und wachsen können. In der Regel sind die Hauptbestandteile von Gewächshäusern Kunststoff oder Glas. Der Zeck besteht darin, dass natürliches Licht von außen nach innen gelangt.

GewächshausViele Menschen fragen sich weshalb Pflanzen in so einem aufwendigen Aufbau kultiviert werden müssen, wenn man doch auch ohne ein Gewächshaus dafür zu benutzen überall eine natürliche Umgebung und Sonnenenergie hat.

Die Antwort darauf basiert auf der Tatsache, wie ein Gewächshaus funktioniert. Nur, wenn man versteht wie ein Gewächshaus funktioniert, schätzt man die Vorteile und die Bedingungen eines Gewächshauses.

Wärme

Der Aufbau und die Pflege eines Gewächshauses kann eine entmutigende Aufgabe sein. Jedoch sollten die Vorteile eines Treibhauses, die nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Besitzer Vorteile bieten, nicht unterschätzt werden. Zum einen sind Gewächshäuser perfekt für Leute, die Ihr eigenes Gemüse und Zierpflanzen kultivieren möchten. Das bedeutet, dass sie das ganze Jahr über Nachschub von diesen Gewächsen haben können.

Deshalb haben wir hier eine Liste zusammengestellt, mit der man die Vorteile eines Gewächshauses zu schätzen lernt:

  1. Es nutzt die Sonnenenergie

Wie auch die natürliche Umgebung, macht sich auch ein Gewächshaus die Energie der Sonne zu nutze. Das ist der Grund weshalb Gewächshäuser aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff bestehen, der das Durchdringen des natürlichen Lichts ermöglicht.

  1. Es wandelt die Sonnenergie in Wärme um

Hier beginnen die Vorteile eines Gewächshauses. Im Prinzip wird die Energie, die mit den Sonnenstrahlen eintrifft im inneren des Treibhauses gefangen. Diese wird anschließend gleichmäßig verteilt. Das ist ähnlich zu einem Auto, das in der Sonne geparkt ist.

Haben Sie jemals bemerkt, wenn sie ihr Auto direkt in der Sonne geparkt haben, dass die Wärme immer noch da ist, obwohl sie bereits gelüftet haben oder sogar mit heruntergelassenen Seitenscheiben fahren? Dasselbe passiert in einem Gewächshaus. Die Wärme wird gespeichert.

Grundsätzlich gilt: Sobald die elektromagnetische Strahlung der Sonne im Gewächshaus eintrifft, werden alle Feststoffe innerhalb des Treibhauses wie Boden, Pflanzen und das Gewächshaus selbst erwärmt.

Folglich also halten die Materialien, die ein Glashaus ausmachen, wie das Glas oder Kunststoff, die heiße Luft innerhalb des Raumes. Somit werden sowohl die Luft als auch die Pflanzen erwärmt. Ebenso wird auch die Luft erwärmt, die unmittelbar über dem Boden ist.

Der Hauptzweck eines Gewächshauses ist es Konvektion zu verhindern. Konvektion ist der Wärmeaustausch durch Luft. Zur Info: Es gibt drei Arten der Wärmeübertragung:

  • Konvektion, Wärmeübertragung durch die Luft
  • Wärmestrahlung: z.B. Sonnenstrahlen
  • Wärmeleitung: Wärmeübertragung durch direkten Körperkontakt

Das Ziel ist es hier die Wärme aus dem Gewächshaus nicht flüchten zu lassen, damit Pflanzen sich gut entwickeln und wachsen können.

Das ist der Grund dafür, dass vielen Menschen ihre Pflanzen gerne in einem Gewächshaus kultivieren, da man damit die Lichtintensität und die Wärme optimal steuern kann und damit eine optimale Umgebung für die Entwicklung und Wachstum von Pflanzen schafft.

In der Tat werden sich viele Fragen wie effektiv ein Gewächshaus sein kann. Wie ist das Aufwand / Nutzen Verhältnis? Sie werden feststellen, dass in einem Gewächshaus die Temperaturen höher sind und, dass das Klima gleichmäßiger ist. Und wenn sie einen Vergleichstest machen und die Entwicklung einer Pflanze innerhalb und außerhalb eines Gewächshauses, so werden sie staunen wie unterschiedlich sich die Pflanzen entwickeln.

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